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Kein Müllplatz im Heilquellen-Schutzgebiet

DIE LINKE - OV Cannstatt-Mühlhausen-Münster lädt ein zum historischen Stadtrundgang am 16.09.2017

Veranstaltung zum Nord-Ost-Ring

Veranstaltung zur Miete

Veranstaltung zur Pflege am 09.05.2017

Veranstaltung mit Bernd Riexinger am 14.03.2017

Schluss mit der Schadstoffbelastung - Veranstaltung am 14.09.2016

Quecksilberstörfälle in Stuttgart

Politisches Frühstück am 06.03.2016 mit Bernd Riexinger, Reiner Hofmann, Ursel Beck

Veranstaltung am 09.11.2014

Veranstaltung mit Heike Hänsel und Gül Güzel - Die Schlacht um Kobane - am 07.11.2014

TTIP Aktionstag 11.10.2014

Fraktionsgemeinschaft Bezirksbeirat Bad Cannstatt

Streik im öffentlichen Dienst

Diskussionsveranstaltung am 10.05.2014 mit Ursel Beck

Diskussionsveranstaltung zur Lage in der Ukraine am 13.05.2014 mit Tobias Pflüger

Diskussionsveranstaltung mit Theodor Bergmann am 20.05.2014

DIE LINKE. Stuttgart erklärt sich solidarisch mit den Streikenden aus dem öffentlichen Dienst

Rekommunalisierung

Marx lesen!

Mitmachen & Mitglied werden!

Politisches Frühstück 2018

Beim traditionellen jährlichen politischen Frühstück des OV Bad Cannstatt-Mühlhausen-Münster trafen sich am 17. Juni 46 Mitglieder des Ortsverbandes und an der Linken Interessierte. Drei Stunden lang wurde lebhaft diskutiert und gut gefrühstückt. Alle sind sich einig: im nächsten Jahr wird es das wieder geben!

 
Termine aus dem Ortsverband

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Meldungen aus dem Ortsverband
25. April 2018 Meldung, KV Stuttgart

"Kessel unter Druck"

Führung durch das Stadtmuseum in Cannstatt mehr

 
19. September 2017 Meldung, Aktiv vor Ort, KV Stuttgart

Stadtrundgang mit Historiker Olaf Schulze

Am 16. September hatte unser Ortsverband zu einem historischen Stadtrundgang mit dem Historiker Olaf Schule eingeladen. Fünfundzwanzig Interessierte haben daran teilgenommen. Sigi Deuschle, Mitglied im Vorstand des Ortsverbands... mehr

 
15. August 2017 Meldung, KV Stuttgart

Radtour entlang des geplanten Nord-Ost-Rings

An die 40 Radfahrer haben sich am Sonntag vom Fellbacher Bahnhof aus auf den Weg gemacht, um rund 12,5 Kilometer entlang der geplanten Trasse des Nord-Ost-Rings bis nach Kornwestheim zu radeln. mehr

 
Unsere Bezirksbeiräte

Durch die neuen Kommunalwahlen sind wir in folgenden Stadt-Bezirken im Bezirksbeirat vertreten:

Bezirksbeirat Bad-Cannstatt:

Dr. Helga Seyschab, parteilos und Siegfried Deuschle
Stellvertretung: Ulrike Schumacher

Bezirksbeirat Mühlhausen:

Werner Fichtner und Reiner Hofmann
Stellvertretung: Mehmed Cebedag und Peter Siegfried

Bezirksbeirat Münster:

Manuela Schenk

 

Karl Marx - 200 Jahre ... und noch immer hochaktuell

Anlässlich seines 200 Geburtzstages informieren und diskutieren wir über die Ideen von Karl Marx und zeigen einige Filmausschnitte.

Dienstag, 15. Mai 2018 um 19.00 Uhr in den Räumen von DIDF, Markstr. 61a, Bad Cannstatt

 

Travertin - archäologische Fundstelle von Weltrang - Größtes Mineralwasservorkommen Westeuropas - Überregionaler Müllplatz geplant

 

Recyclingpark

Bei der öffentliche Erörterung für den Recyclingpark gab es fast 900 Einwendungen. DIE LINKE. OV-Cannstatt-Mühlhausen-Münster rief zu Protesten vor dem Rathaus auf.

Hier ein Bericht in den Stuttgarter Nachrichten darüber

(Alle Fotos von Wolfgang Rüter)

Rede von Barbara Kern vom Wasserforum und Bündnis gegen den Recyclingpark bei der Montagsdemo am 14.5.2018

 

 

Aktivistin mit Plakat
Protestaktion vor dem Rathaus
 

"Kessel unter Druck"

Führung durch das Stadtmuseum in Cannstatt

Mehr als 30 Interessierte kamen zu unserem gemeinsamen Besuch in der Ausstellung "Kessel unter Druck" am 15.4. ins Stadtmuseum. Die meisten blieben noch zur anschließenden sehr interessanten und lebhaften Diskussion mit Peter Grohmann.  

 

Nein zum Recyclingpark Münster

Grosses interesse gab es am infostand am 7.4. In bad cannststt. Sehr vele unterzeichneten die petition gegen den recyclingpark münster. Mehr als 500 flyer konnten in 1 1/2 stunden verteilt werden. Die flyer informierten über den geplanten müllplatz im ehemaligen travertin steinbruch und luden zu einer veranstaltung am 12.4. Und zu einer protestkundgebung vor der öffentlichen erörterung am 16.4. Ein.

 

Bundeswehr Karriere mit Zukunft?

mit Thomas Haschke (Kreisvorstand und LAG Frieden)

Anlässlich eines Karrierestandes der Bundeswehr,  auf der Schulmesse in der BIL Schule in Stuttgart Münster, organisierte solid Stuttgart und die DIE LINKE. Stuttgart - OV Bad Cannstatt am Donnerstag, den 22.03.2018, eine Protestaktion vor der Schule und eine  Diskussionsveranstaltung zur Bundeswehr im Schuleinsatz  und Auslandseinsatz. 
Kaum einer kennt alle Auslandseinsätze der Bundeswehr bzw. was die seit 1992 über 400.000 SoldatInnen im Einsatz auf der ganzen Welt gemacht haben. Einen Einblick über ihre Auslandseinsätze, wollte die Bundeswehr in ihrer You tube Serie "Mali" aufzeigen. Diese analysierte der Referent, Thomas Haschke (LAG Frieden) aus antimilitaristischer Sicht und zeigte auf, wo man überall Sand in das Militärgetriebe streuen kann. Denn ohne Soldaten kann man keine Kriege führen. Bundeswehr raus aus Schulen und aus allen Auslandseinsätzen.

 

Frauenleben in Cannstatt und Kampf um Gleichberechtigung vom Mittelalter bis heute

An der Führung mit dem Historiker Olaf Schulze beteiligten sich 23 Interessierte, vor allem Frauen. Bei einem Rundgang zu verschiedenen Gebäuden erzählte Olaf Schulze die Lebenssituation und das Lebenswerk von verschiedenen bekannten Frauen im 19. und 20. Jahrhundert. Dazu gehörte Anna Blos (siehe Foto).

Vorbei ging es am ehemaligen Frauengefängnis zum Stadtmuseum in die Sonderausstellung über Frauengeschichten aus fünf Jahrhunderten. Durch die spannenden und lebhaften Ausführungen des Historikers bkamen wir einen eindrücklichen Einblick in die Lebensverhältnisse von Frauen im Mittelalter, die Veränderungen durch die Reformation und schließlich das Leben von Frauen im Bürgertum und in der Arbeiterklasse. Traurige Schicksale aber auch mutige Frauen spiegelt dfie Ausstellung wieder.

 

20.02.2018

Pro und Kontra bedingungsloses Grundeinkommen

Die Linke diskutiert mit einem Vertreter des Bündnis Grundeinkommen.

 
Protest und Demo im Hallschlag

Aufstehen gegen Abriss- und Mietenwahnsinn

Am Donnerstag, den 21. September fand im Stuttgarter Hallschlag eine gut organisierte Protestkundgebung statt. Bei der Kundgebung und der anschließenden Demonstration auf dem Hallschlag reihten sich auch viele AnwohnerInnen in die Reihen der Protestierenden ein.
Unser Stadtrat Thomas Adler hat sich gegen den Abriss von 200 Wohnungen in Häusern der SWSG in der Essener Str. /Auf der Steig und Düsseldorfer Straße und am Römerkastell ausgesprochen. Er fordert, nicht zuletzt in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der SWSG, die Begrenzung der Miethöhe in Sozialwohnungen auf 7,50 Euro/qm und kritisiert, dass mit der jetzigen Abriss- und Neubau-Politik der SWSG der Gentrifizierung Tür und Tor geöffnet wird.
Hier die Rede von Thomas Adler

(alle Fotos von Roland Hägele)

Demonstration im Hallschlag
Ursel Beck, Sprecherin vom Ortsverband Cannstatt
Sebastian und Patrick bei der Kundgebung

Die Veranstaltung ‚Kein Müllplatz im Mineralquellen-Schutzgebiet – kein ‚Recycling‘platz im Lauster-Travertin-Steinbruch‘ am 21. 11.17 im Kursaal Bad Cannstatt war mit ca. 100 BesucherInnen sehr gut besucht. Die ebenfalls anwesenden Chefs der 3 Recyclingbetriebe, die das Lauster-Steinbruchgelände zu einem zentralen Müllplatz für die Region Stuttgart machen wollen und Green-Washing in höchstem Maße von sich gaben, wurden konfrontiert mit qualifizierten Statements der BesucherInnen, die unisono entgegneten: ‚nicht an diesem Platz‘!

https://www.magentacloud.de/share/g1b39yicjt#$/

 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt lehnt den Recyclingbetrieb „Recyclingpark Neckartal“ an diesem Standort ab.

Der Antrag der Fraktion gegen den Recyclingpart Neckartal hat eine knappe Mehrheit erhalten.

Hier das Abstimmungsergebnis

mit ja: 3 SÖS LINKE PluS, 5 Grüne und 1 SPD

mit nein: 6 CDU, 1 FW und 1 AFD 

Enthaltung: 2 SPD

 

Infostand am 13.1.18

Infostand des Ortsverbands mit Unterschriftensammlung gegen den Recyclingpark am 13.1.2018

 

Anträge der Fraktionsgemeinschaft SÖS Linke Plus

2017-03-08_Altenburgschule.pdf

Folgende Anträge wurden gestellt:

2017-03-08_Parkraummanagement.pdf

2017-03-14_Jakobsbrunnen.pdf

2017-04-05_Quellenstrasse.pdf

2017-05-02_Schusterbahn.pdf

Zum Gedenken an die Pogromnacht - 9. November 1938

Am 9. November 1938 standen in ganz Deutschland die Synagogen in Flammen. Um an die Pogromnacht zu erinnern und zu verhindern, dass vergleichbare verbrecherische Kräfte jemals wieder die Macht übertragen bekommen, hat das „Bündnis zum Gedenken an die Pogromnacht in Cannstatt“ zum 8. Mal zu einer Gedemkveranstaltung eingeladen.
Mit Reden von:
Bernhard Löffler (Geschäftsführer DGB-Region Nordwürttemberg),
Harald Stingele (Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.),
VertreterIn des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS)
Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern.
DIE LINKE. Stuttgart ist Teil dieses Bündnisses.

Hier zum Bericht der Beobachter-News

Hier zur Fotostrecke vom Stuttgarter Tagblatt

Proteskundgebung und Demonstration

am Donnerstag, 21.9.2017 ab 17.30 Uhr vor dem SWSG-Kundencenter im Hallschlag

Die Wohnungsnot in Stuttgart spitzt sich dramatisch zu. Die Mieten explodieren. Die wenigen Neubauwohnungen sind für Normal- und GeringverdienerInnen nicht bezahlbar. Noch schlimmer ist, dass die wenigen noch bezahlbaren Wohnungen systematisch abgerissen werden. Immer mehr Mieterinnen und Mieter werden aus der Stadt vertrieben. Die städtische SWSG steht bei dieser Abriss/Neubaupolitik an vorderster Front. In der Keltersiedlung in Zuffenhausen sollen 105 Wohnungen mit Mieten von 5,76 Euro bis 7, 54 Euro abgerissen werden. Im Hallschlag wurden in den letzten Jahren schon viele Altbauten abgerissen und durch teuere Neubauten ersetzt.  In den nächsten Jahren will die SWSG im Hallschlag weitere 200 Wohnungen abreißen.  In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats am 14.06.2016 hat der technische Geschäftsführer der SWSG, Helmuth Caesar, die Pläne der Stadt für den Hallschlag als „Laborversuch“ bezeichnet. Sprich, wenn es hier gelingt, in großem Stil und ohne Widerstand der Betroffenen Altbauten abzureißen, dann wird das auf die ganze Stadt ausgedehnt.  Die bewußt herbeigeführte weitere Verknappung von relativ preisgünstigen Wohnungen heizt die Mietpreise weiter an und betrifft alle MieterInnen.   Die Mieter-/Bürgerinitiative Hallschlag ruft  am Donnerstag 21.9. ab 17.30 Uhr zu einer Protestkundgebung und Demonstration im Hallschlag auf. Wir rufen alle SWSG-MieterInnen auf, wenn möglich, an dieser Protestkundgebung und Demonstration teilzunehmen.

 

Fahrradtour entlang des Nordostrings am 13.8.2017

Fahrradtour entlang des Nordostrings am 13.8.2017

 

Am 13.8.2017 hatte DIE LINKE Bad Cannstatt-Mühlhausen-Münster zu einer Fahrradtour entlang der Route des geplanten Nord-Ost-Rings eingeladen. Joseph Michl von der ARGE Nord-Ost hat die Tour geführt und den 37 TeilnehmerInnen deutlich gemacht, welche Zerstörung im Naherholungs-, Naturschutzgebiet und auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Fellbach und Kornwestheim durch den autobahnähnlichen Nord-Ost-Ring stattfinden würde. Die Tour gab viel Stoff zum Diskutieren bei der Einkehr im Vereinsheim des Zazenhauser Sportvereins. Eine Sammlung brachte über 60 Euro Spende für die Kasse der ARGE Nord-Ost.Einen Bericht in der Fellbacher Zeitung über die Tour gibt es hier

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.diskussion-in-fellbach-kritiker-radeln-gegen-den-nord-ost-ring-an.b81ae60a-09eb-4366-839d-efa5a81aaa31.html

Weitere Fotos von der Fahrradtour von Wolfgang Rüter sind hier zu finden

reporterderstrasse.de/fotogalerie/index.php

 

Weitere Infos zum Nord-Ost-Ring gibt es auf der website der ARGE Nordost

arge-nord-ost.de/nor/

 

Rede von Joseph Michl gegen den Nord-Ost-Ring bei der Montagsdemo am 26. Juni 2017

https://www.bei-abriss-aufstand.de/2017/06/21/stuttgart-21-und-der-nordostring-zwei-unterschiedliche-projekte-ein-ziel/

 

Antrag von SÖS-LINKE im Bezirksbeirat Cannstatt zur Reaktivierung der Schusterbahn.

www.stuttgart.die-linke-bw.de/uploads/media/2017-05-02_Schusterbahn.pdf

 

Artikel in der Stuttgarter am 9.5.2017 Zeitung zum Antrag im Bezirksbeirat

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.antrag-in-bad-cannstatt-schusterbahn-soll-immer-fahren.e1c2c5b1-a546-46e6-b74a-797557928b05.html

 
Cannstatter Wahlplakate
Schusterbahn

DIE LINKE ist gegen den Nord-Ost-Ring und für den Ausbau der "Schusterbahn"

Bericht der Veranstaltung des OV Cannstatt-Mühlhausen-Münster am 13. August 2017

Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 13. August an einer Veranstaltung des OV Cannstatt zum geplanten Nord-Ost-Ring und zur Reaktivierung der Schusterbahn teil. Joseph Michl, Vorsitzender der ARGE Nordost war als Referent geladen. Mit einer hervorragenden Power-Point-Präsentation machte er den Irrsinn des Nord-Ost-Rings bei der Veranstaltung deutlich. Anders als von den Befürwortern (Bundes-/Landesregierung und bürgerliche Mehrheit im Regionalverband) behauptet, ist der Nordostring keine Entlastungsstraße für Remseck und Bad Cannstatt. Er ist eine Abkürzungsstrecke für den Fernverkehr nach Bayern. Er würde das Verkehrsaufkommen in der Region nochmal deutlich erhöhen. DIE LINKE lehnt den Nord-Ost-Ring ab. Der Ortsverband DIE LINKE hat die Mitgliedschaft in der ARGE Nord-Ost beantragt. 

Wir wollen mehr öffentlichen Verkehr statt neuer Straßen. Deshalb wollen wir u.a. den Ausbau der Schusterbahn mit durchgehendem Taktverkehr mindestens alle 30 Minuten von Bietigheim nach Esslingen/Plochingen. Auf dieser Strecke gibt es ein enormes Potenzial an Pendlern für die die Schusterbahn. Der Autoverkehr in der Stadt aber auch die S-Bahnlinien durch den Bahnhof könnten durch den Ausbau der  Tangentialverbindung Schusterbahn entlastet werden. Heute fährt die Schusterbahn nur von Montag bis Freitag morgens und abends und nur von Untertürkheim bis Kornwestheim. Ohne große Investitionen könnte die Strecke verlängert und der Takt verkürzt werden.  

(alle Fotos von Wolfgang Rüter)

Siegfried Deuschle, Bezirksbeirat in Bad Cannstatt und Mitglied im Vorstand des Ortsverbands Bad Cannstatt-Mühlhausen-Münster, gibt Erläuterungen zur Fahrradtour
Die Pläne werden besprochen
Halt bei Bewegungsweg-Skulptur "Brücke des Friedens" von Dani Karavan (2017) und Besprechung weiterer Streckenverlauf

Linke Forderugnen und Oppositionsabsichten

Mit linken Forderungen und Oppositionsabsichten in den Bundestagswahlkampf
Einstimmiger Beschluss des Ortsverbands vom 15.11.2016

Forderungen


 

Solierklärung

„Wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung des Ortsverbands DIE LINKE Bad Cannstatt-Mühlhausen-Münster am 14.2.2017  sind entsetzt und empört über den Versuch, den Protest in Jobstown im November 2014 als Freiheitsberaubung zu kriminalisieren. Wir haben in Stuttgart in den letzten sieben Jahren schon viel an Kriminalisierung von legitimem Protest erlebt, aber dies übertrifft alles. Wir sprechen den Opfern dieser Kriminalisierung unsere Solidarität aus und fordern die sofortige Einstellung aller Verfahren.“

 

Anträge der Fraktionsgemeinschaft SÖS Linke Plus im Bezirksbeirat Bad Cannstatt

Antrag vom 16.02.2016

Luftschadstoffbelastung durch verbindliche Maßnahmen reduzieren

1.    Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt fordert den Stuttgarter Gemeinderat auf, in Abstimmung mit  dem Land Baden-Württemberg bei Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte für Stickstoffdioxid und/oder Feinstaub umgehend verbindliche Regelungen für Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet zu erlassen.

zum ganzen Antrag

 
Anträge der Fraktionsgemeinschaft SÖS Linke Plus im Bezirksbeirat Bad Cannstatt

Antrag vom 04.10.2016

Beschilderung und Anzeigetafel fehlen


An der neuen Haltestelle Wilhelma gibt keine Anzeige/Beschilderung, wie die Haltestelle heißt.
Es fehlt die Beschilderung, an der zu sehen ist, in welche Richtung die jeweilige Stadtbahn fährt.
Für nicht ortskundige Personen ist das ein großes Problem.
Es fehlt auch die elektronische Anzeigentafel, auf der darüber informiert wird, wann und in welche Richtung die nächste Stadtbahn fährt. Der dafür vorgesehene "Galgen" steht zur Zeit ohne diese Anzeigentafel da, soll aber, wie wir gehört haben, wieder entfernt werden, damit das historische "Ensemble" der Wilhelma nicht gestört wird.

Antrag

Artikel in Stuttgarter Zeitung

Antrag vom 04.10.2016

Kastanienbäume an der Wilhelma-Haltestelle erhalten


Wie wir erfahren haben wird geplant die Kastanienbäume entlang der Neckartalstraße
vor der Wilhelma zu fällen. Die Gründe hierfür sollen die angeblich aufwändigen und mit
hohem Kostenaufwand verbundenen Pflegemaßnahmen, die zum Erhalt der Bäume
sowie zur Verkehrssicherheit notwendig sind.

Antrag

 

Gedenkveranstaltung zur Progromnacht am 9.11.16

Am Mittwoch, den 9 November2016 um 18 Uhr wurde der Progromnacht gedacht. Die Gedenkveranstaltung war am Platz der ehemaligen Synagoge in Bad Cannstatt. Mit Reden von Heinz Hummler (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten), dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttart und Region (AABS) und Musik von KünsterlInnen des Freien Chors Stuttgart. Es wurde ein Kranz und Nelken wurden niedegelegt.

 
Protest im Hallschlag

Protestaktion gegen Zwangsumzug von Flüchtlingen und Abriss von 125 preisgünstigen Mietwohnungen

Gegen den Zwangsumzug von Flüchtlingen in Systembauten in die Quellenstraße und den geplanten Abriss von Häusern der SWSG in der Dessauer/Lübeckerstraße im Hallschlag gab es am 22. August eine Protestaktion der Mieter/Bürgerinitiative Hallschlag. Die Mieter/Bürgerinitiative Hallschlag lehnt den Abriss der Häuser ab, weil dadurch preisgünstige Wohnungen vernichtet werden, die dringend gebraucht werden.

- zum ganzen Artikel

 

Unsere Gegenargumente gegen ausländerfeindliche Parolen

Ursel Beck hat Gegenargumente gegen ausländerfeindliche Parolen gesammelt. Die Fragen und Antworten wurden in einem Treffen des Ortsverbandes besprochen. Der Entwurf wird in 2 Teilen erarbeitet. Der 2. Termin ist 14.6. Die Ergebnisse werden hier veröffentlicht.

 

Cannstatter Wahlplakate

 

„Wandle Frust in Widerstand – mach ne Faust aus Deiner Hand“ - Beschäftigte von GE Power kämpfen um ihre Arbeitsplätze

„We are shaping the future“. Dieser Spruch steht neben dem Firmenschild von Alstom in Obertürkheim/Stuttgart. Für die Beschäftigten bedeutet dies den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Europaweit will der Konzerne General Electric (GE) 6.500 Arbeitsplätze vernichten. In Deutschland ist der Standort in Mannheim mit der geplanten Vernichtung von 1.700 Stellen betroffen. Das Werk im saarländischen Bexbach soll ganz geschlossen werden. Damit würden hier 170 Beschäftigten ihre Existenzgrundlage verlieren. In Stuttgart ist der Abbau von 255 der 380 Stellen geplant. Die Beschäftigten befürchten, dass der Standort später komplett aufgeben wird.

zum ganzen Artikel

 

Nein zur Vertreibung der Bewohner in der Lübecker und Dessauer Straße

Bezahlbaren Wohnraum erhalten statt Abriss für teuere Neubauten - Nicht Flüchtlinge, sondern SWSG nimmt uns Wohnungen weg!Die Häuser in der Lübecker Straße 2 bis 10 und in der Dessauer Str. 1, 5 und 9 sollen für teure Neubauten (11 Euro Kaltmiete) abgerissen werden. Wer kann sich solche Mieten leisten?   Selbst   für   normal-   und   gutverdienende Familien bleibt bei solchen Mieten viel zu wenig zum Leben übrig. Immer mehr Mieter werden in die Verschuldung getrieben. 

Der Ortsverband der Linken Bad Cannstatt – Mühlhausen   –   Münster   lehnt   den   Abriss der Häuser ab. Auch die Bezirksbeiräte der Fraktion SÖS und Linke haben sich gegen den Abriss ausgesprochen. 

zum ganzen Artikel

 

Unwürdige Abschiebung in Bad Cannstatt

Pressemitteilung vom 13.10.2015

Am 13.10. fuhren um halb 2 Uhr morgens 6 Polizeiwagen davon 2 Mannschaftswagen mit 12 bis 14 BeamtInnen an der Flüchtlingsunterkunft Mercedesstraße 51 A vor.

Die Familie saß schon auf gepackten Koffern. Die Kinder waren völlig aufgelöst und heulten los, als die Beamten den Raum betraten.

Es geht um eine Familie mit 4 Kindern, 3, 6, 13 und 16 Jahre alt, aus dem Kosovo, die der Volksgruppe der Askali angehören.

Die Familie ist seit einem Jahr in Baden-Württemberg. Drei der Kinder besuchen Schulen in Bad Cannstatt und sind dort gut integriert.

zur ganzen Pressemitteilung

 

Großer Erfolg - 4. politisches Frühstück im Stuttgarter Hallschlag

Es gab viele Themen zu besprechen. Da wurde von den Miterinitiativen berichtet und die Flüchlingssituation. Es wurde von den Wahlen in der Türkei erzählt und natürlich wurde auch Griechendland thematisiert. Jetzt müsse Schluss sein mit der Demütigung Griechenlands durch Deutschland. Bernd Riexinger wies darauf hin, dass die bisher an Griechenland geflossenen Milliarden keinesfalls die Bevölkerung erreichten, sondern an die Banken gingen. Deutsche und Griechen dürften sich jetzt nicht gegeneinander ausspielen lassen, die jetzige Situation sei die verheerende Folge neoliberaler Politik.

Es wurde auch über die prekäre Arbeitssituation in Deutschland gesprochen, die später verantwortlich sein wird für die Altersarmut.

Nach den einzelnen Redebeiträgen wurde gemeinsam gefrühstückt, diskutiert und debattiert.

siehe auch den Bericht vom Stuttgarter Tagblatt mit den Fotos von Roland Hägele

Ursel Beck, OV-Sprecherin Cannstatt-Mühlhausen-Münster berichtet über die Mieterinitiativen
Bernd Riexinger, Parteivorsitzender
auch Heike Hänsel, MdB, war beim politischen Frühstück dabei
Gül Güzel, Mitglied Kreisvorstand, war als Wahlbeobachterin in der Türkei und berichtete darüber
es wurde auch gefrühstückt und diskutiert
Natalia Chatzigianni, Mitglied der SYRIZA-Jugend, berichtete über den neuesten Stand der Verhandlungen mit Griechenland
Viele Interessierte nahmen die Einladung des OV Cannstatt-Mühlhausen-Münster an
und nahmen regen Anteil an den Diskussionen
und Gesprächen
 

"Das muss drin sein!" - Wohnen und Mieten

Aktion vor dem Stuttgarter Rathaus
und natürlich auch im Rathaus
SWSG stellt ihren Bericht vor

Bezahlbare Wohnraum für alle

Statt Profite mit der Miete - Mietpreisstopp bei der städtischen Wohnungsgesellschaft

DIE LINKE. Stuttgart außerparlamentarisch und parlamentarisch aktiv gegen Mietenwahnsinn

Mitglieder der LINKEN Stuttgart waren und sind maßgeblich daran beteiligt Mieter zu organisieren. Bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWSG gibt es seit 2009 Mieterinitiativen. Sie haben u.a. erkämpft, dass eine Mieterhöhung von bis zu 64% nach einer Modernisierung nicht umgesetzt werden konnte. Mieten, die zu hoch im Mietspiegel eingestuft waren, mussten korrigiert werden, ebenso falsch abgerechnete Betriebskosten.

Am Freitag, den 19.6.2015 stand die Vorstellung des SWSG-Geschäftsberichts 2014 auf der Tagesordnung des Stuttgarter Gemeinderats.

Einige Mieter und Mitglieder der LINKEN kamen zu der Sitzung mit Transparenten und Plakaten und machten ihrem Unmut mit Zwischenrufen Luft. Im Gemeinderatsausschuss kritisierte Tom Adler, Stadtrat für DIE LINKE, die Politik der Profitmaximierung der SWSG als mieterfeindlich.  zum ganzen Artikel

zu unserem aktuellen Flyer für die Situation im Hallschlag

zur Pressemitteilung der Mieterinitiative

zur Mieterinitiative Stuttgart

 

Mineralwasseraustritt in Wohnungskeller

Anfang 2015  registrierten Bewohner im Veielbrunnenweg 37 in Bad Cannstatt starke Feuchtigkeit im Keller. Die Ursachenforschung ergab: Hier tritt Mineralwasser aus. Jeden Tag werden inzwischen 5.000 Liter abgepumpt. Ein Handwerker hat darüber hinaus an dem Gebäude Risse und das Absetzen des Fundaments festgestellt. Ein eingeschalteter Geologe vermutet, dass der Grund für das plötzliche Sprudeln einer neuen Mineralquelle die Bauarbeiten im Neckarpark sind. Die Fraktion SÖS LINKE Plus hat im Bezirksbeirat einen Antrag gestellt und verlangt, dass die Ursachen geklärt werden.

"Der plötzliche Mineralwasseraustritt zeigt wie sensibel der Untergrund hier in Stuttgart ist. Spätestens jetzt muss  jedem klar sein, dass die massiven Eingriffe in den Untergrund durch den Bau von Stuttgart 21 unsere Mineralquellen hochgradig gefährden. Ich fühle mich in meiner Forderung nach einem sofortigen Baustopp für Stuttgart 21 bestätigt", so der linke Cannstatter Bezirksbeirat Siegfried Deuschle.  

Antrag der Fraktion SÖS und Linke PluS im Bezirksbeirat:

Wir beantragen Die Stadtverwaltung informiert den Bezirksbeirat über die Ursachen der Mineralwasserschüttung im Haus Veielbrunnenweg 73 und beantwortet darüber hinaus folgende Fragen:

Werden die Mineralwasserschüttungen an den Brunnen kontrolliert ?
Wenn ja, wo werden die Ergebnisse öffentlich gemacht?
Gab es in den letzten Wochen und Monaten Abweichungen?
Wenn ja, an welchen Brunnen und in welcher Größenordnung?
Sind noch weitere Gebäude / Anwesen betroffen?

zum ganzen Antrag

zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung

 

Märchen und Wahrheit - Die Auswirkungen über S21 auf Bad Cannstatt

Öffentliche Bezirksbeirats-Sitzung am 25. März 2015

Am Mittwoch, den 25. März 2015 um 18.00 Uhr

Auf Antrag der Fraktion SÖS und LINKE im Bezirksbeirat berichten Vertreter der SSB über die Auswirkungen der Baumaßnahmen von Stuttgart 21 auf die Stadtbahnlinien U 1, U 2 und U 14. Außerdem berichtet die sogenannte Bürgerbeauftragte für S 21, Frau Kayser und Vertreter der Bahn über die Auswirkungen der Baumaßnahmen für S 21 auf Bad Cannstatt.

Ort: Sitzungssaal Bezirksrathaus, Marktplatz 10

Die Bad Cannstatter gegen S21 werden beim nächsten Treffen die Ergebnisse der Bezirksbeiratssitzung auswerten.

Wer Interesse hat mitzudiskutieren ist herzlich eingeladen:

Am 27.3., 19 Uhr in der Palette, Brunnenstraße 19, Stuttgart-Bad Cannstatt

 

 


DIE LINKE unterstützt den Protest gegen PEGIDA und fordert:

  • Schluss mit der Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime
  • Schluss mit rassistischer Diskriminierung
  • Winterabschiebestopp für Baden-Württemberg
  • Genereller Abschiebestopp in Krisenregionen
  • Abschaffung des entwürdigenden Asylbewerberleistungsgesetzes
  • Unterbringung von Flüchtlingen muss vom Bund bezahlt werden
  • Arbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung für alle Menschen, die hier leben


 

Solidaritätserklärung an die streikenden GDL-Kolleginnen und -Kollegen bei der Bahn

(7. November 2014)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Ortsverband der LINKEN Bad Cannstatt, Mühlhausen und Münster unterstützt voll und ganz Eure Forderungen nach mehr Lohn, zwei Stunden Verkürzung der Wochenarbeitszeit und ebenso Eure Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Würde die EVG und die anderen DGB-Gewerkschaften auch nur ansatzweise ähnlich offensive Forderungen stellen und so mutig und entschlossen kämpfen, dann sähe die Welt für abhängig Beschäftigte in Deutschland heute besser aus.

Verantwortlich für die Zugausfälle seid nicht Ihr, sondern der Bahn-Vorstand und die hinter ihm stehende Bundesregierung. Sie wollen höhere Profite bei der Bahn zu Euren Lasten. Sie wollen Euch in die Knie zwingen.

zur ganzen Soli-Erklärung

 

Rückblick auf die Pogrom-Veranstaltung am 09.11.2014

Gedenken Pogromnacht 1938

Am 9.11.2014 jährte sich zum 76. Mal die sogenannte Reichskristallnacht, die Nacht, in der in ganz Deutschland die Nationalsozialisten jüdische Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser in Brand setzten und damit einen unvorstellbaren Völkermord und millionenfaches Leid in Gang brachten. Am vergangenen Sonntag fand eine Gedenkveranstaltung in Bad Cannstatt statt, zu der ein breites Bündnis von Bürgerinitiativen, Organisationen und Parteien aufgerufen hatte.

hier zum kompletten Artikel vom "Stuttgarter Tagblatt"
alle Fotos von Roland Hägele

Demozug vom Wilhelmsplatz zur Synagoge
Theodor Bergmann bei seiner Rede
unsere Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit
Laura bei der Kranzniederlegung
Theodor Bergmann am Mahnmal
Veranstaltungsflyer
 
DIE LINKE OV Bad Cannstatt - Mühlhausen - Münster im Wahlkampf

Was sucht die EU in der Ukraine? Diskussionsveranstaltung mit Tobias Pflüger am 13.05.2014

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 25.02.2014

Diskussionsveranstaltung: Für ein Europa ohne Ausbeutung von Mensch und Natur

Dienstag, 25. Februar 2014, 19.00 Uhr mit Claudia Haydt und Lars Doneith

in der Palette, Brunnenstraße 19 in Bad Cannstatt

Eine Veranstaltung des OV Cannstatt - Mühlhausen - Münster

 

Nein zum Bau eines Hotels in der Badstraße


Die Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat will das städtische Grundstück in der Badstraße, Ecke Kühlbrunnenstraße an einen Investor verkaufen, der dort ein Hotel mit 140 Betten bauen will.

DIE LINKE. OV Cannstatt-Mühlhausen-Münster fordert:

. kein Hotelbau in der Badstraße/Ecke Kühlbrunnenstraße

. Bau einer Kita und von preisgünstigen städtischen Wohnungen für Erzieherinnen und Erzieher.

Dafür sammeln wir Unterschriften!

Bitte unterstützen Sie uns: Ursel Beck

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Niederbrennens der Cannstatter Synagoge durch die Nazis 1938.

Samstag 9.11.2013

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Niederbrennens der Cannstatter Synagoge durch die Nazis 1938.

Die Veranstaltung findet ab 16.30 Uhr am Platz der ehemaligen Synagoge zwischen Wilhelm- und Daimlerplatz statt.  

Am frühen Abend des 9. Novembers 2013
versammelten sich vor dem Platz der ehemaligen Synagoge in der Cannstatter König-Karl-Straße ca. 150 Menschen,
u.a. Sigi Deuschle, Bezirksbeirat für DIE LINKE. in Bad Cannstatt
und Cuno Hägel, Geschäftsführer ver.di Stuttgart,
um der Opfer zu gedenken.
Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht

 

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht

Am frühen Abend des 9. November 2013 versammelten sich vor dem Platz der ehemaligen Synagoge in der Cannstatter König-Karl-Straße ca. 150 Menschen, um der Opfer zu gedenken.


Hier der gemeinsame Aufruf:

Vor 75 Jahren, am 9. November 1938, zeigte das 1933 errichtete faschistische Regime der Welt und der eigenen Bevölkerung offen sein gewalttätiges Gesicht. Reichsweit wurde ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung organisiert und inszeniert. Überall brannten die Synagogen, angezündet nicht von einem wütenden Mob, sondern wie in Stuttgart von der Feuerwehr, organisiert, vorbereitet und angestiftet von Partei, Regierung und Behörden des Nazi-Staates. Am nächsten Tag wurden jüdische Geschäfte geplündert, jüdische Menschen gejagt, erschlagen, in KZs verschleppt… . Das Pogrom war Teil der Vorbereitung auf die planmäßige Ermordung der jüdischen Bevölkerung Europas im Rahmen des Eroberungs- und Vernichtungskrieges, mit dem die Nazis die Welt überzogen und die Einstimmung der Bevölkerung darauf.

Der ausbleibende Sturm der Entrüstung signalisierte, dass auch die kommenden Verbrechen geduldet werden würden. Auf den November 38 folgte die Zerschlagung der Tschechoslowakei im März 39 und der Überfall auf Polen am 1. September. Am Ende des gigantischen Raub- und Eroberungsfeldzuges standen Auschwitz und 60 Millionen Tote.

So wie das Pogrom am 9. November, so waren auch die anderen Verbrechen des deutschen Faschismus geplant und vorbereitet worden. Die Zerschlagung der Arbeiterbewegung, rassistische Hetze und schließlich Krieg und Holocaust begannen am 30. Januar 1933, als Reichspräsident Hindenburg auf Betreiben von Teilen der Großindustrie, der Banken und der Generalität den Nazi Hitler zum Reichskanzler ernannte.

An die Opfer dieser Verbrechen zu erinnern, bedeutet auch heute wachsam zu sein. Nicht erst die Morde der Nazibande NSU zeigen, dass sich Neofaschismus und Rassismus wieder breit machen. Seit 1990 starben 182 Menschen als Opfer faschistischer Gewalt. Auch in der Stuttgarter Umgebung nehmen neofaschistische Aktivitäten zu.

Gleichzeitig wird immer deutlicher sichtbar, dass auch Polizei, Geheimdienst und andere Behörden faschistischen Aktivitäten und ihrer Verdunkelung Vorschub leisten. Unterdrückung von Informationen, Vernichtung von Akten beim Verfassungsschutz, Mitgliedschaft von Polizisten im rassistischen Ku-Klux-Klan, die Einstellung des Verfahrens gegen in Italien bereits des Mordes überführte SS-Mörder von 560 Zivilisten durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und vieles mehr.

Auf der anderen Seite erleben wir, dass antifaschistische Proteste behindert, DemonstrantInnen schikaniert und gar eingekesselt werden, ganze Innenstädte abgesperrt werden um öffentliche Auftritte bekennender Nazis zu ermöglichen. Während mancherorts selbst Oberbürgermeister und Stadtverwaltungen Naziauftritte kreativ behindern, erhalten sie auch unter dem Grünen OB Kuhn in Stuttgart weiterhin freie Fahrt.

So schützten Polizei und Ordnungsamt mit großräumiger Absperrung und kurzfristiger Einkesselung von GegendemonstrantInnen einen lautstarken NPD-Wahlkampfauftritt im September in Cannstatt und drei der rassistischen „Pro Deutschland“ – Partei in Cannstatt, Botnang und Heslach, wobei letzterer durch aktive Gegenwehr von AntifaschistInnen verhindert wurde.

Der 9. November 1938 und die Verbrechen, die ihm folgten sind für uns Anlass vor der ehemaligen Synagoge in der Cannstatter König-Karl-Straße, der Opfer zu gedenken und die für uns wichtigste Lehre aus ihrem Leiden zu ziehen:

Rassismus, Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr erhalten. Widerstand bleibt notwendig. Nie wieder Faschismus und Krieg.

Wir fordern:

Rassisten und Neonazis stoppen – NPD verbieten

Rassismus und Faschismus den Nährboden entziehen – gegen
Sozialabbau und Arbeitsplatzvernichtung

Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen

Aktives Eintreten gegen Krieg und Kriegsvorbereitung überall

Schließung der US-Kriegszentralen EUCOM und AfriCom in Stuttgart


Es rufen auf:

Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart (AABS); Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart; „Arbeit Zukunft“ Stuttgart; Cannstatter gegen Stuttgart 21; DIE LINKE Stuttgart; DKP: Deutsche Kommunistische Partei Stuttgart; DIDF: Freundschafts- und Solidaritätsverein Stuttgart; Initiative „Rems-Murr nazifrei!“; linksjugend [`solid] Stuttgart; SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) Baden Württemberg; Waldheim Gaisburg; Waldheim Stuttgart e.V. / Clara Zetkin Haus; Ver.di Jugend Stuttgart; VVN-BdA: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten; Verein Zukunftswerkstatt e.V., Zuffenhausen; Weiler schaut hin! e.V.; Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften

Demo am 2. Juli 2011 zum Schutz unseres Mineralwassers / Fotos von Thomas Igler