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Filippo Capezzone

Klimaheld*innen im Dialog

»...Die Arbeit von Bus- und Bahnfahrer*innen ist Klimaschutz und die Beschäftigten haben bundesweit einheitliche und bessere Arbeitsbedingungen verdient...«

Bericht von der Veranstaltung Klimaheld*innen im Dialog vom 07. Oktober 2020.

Bei der Diskussionsveranstaltung "Klimaheld*innen im Dialog" knüpfte DIE LINKE. Stuttgart als Veranstalterin an eine aktuell wichtige tarifpolitische Auseinandersetzung an: die Gewerkschaft ver.di verhandelt gerade für einen bundesweit einheitlichen Rahmentarifvertrag, mit dem Ziel die Arbeitsbedingungen von 87.000 Beschäftigten in 130 Nahverkehrsbetrieben zu verbessern. Für diese Forderung werden morgen unter anderem Busse und Bahnen in Stuttgart bestreikt.

Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, also von Bus und Bahn ist der Dreh- und Angelpunkt einer klimapolitisch notwendigen Mobilitätswende. Ohne bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne wird es jedoch nicht gelingen, den ÖPNV so aufzubauen wie es für eine Mobilitätswende geboten ist.

Wir von der LINKEN haben mit Enthusiasmus verfolgt, dass es im Zuge dieser Mobilitätswende zu einer gemeinsamen Kampagne von ver.di und Fridays for Future kam.

Die Möglichkeiten dieser Zusammenarbeit wollten wir in der Veranstaltung am 07.10.2020 in Stuttgart weiter bekannt machen und Bedingungen und Möglichkeiten einer engeren Kooperation von ver.di und FFF diskutieren. Dementsprechend brachten wir gewerkschaftlich aktive Beschäftigte im Nahverkehr mit Aktiven von Fridays for Future ins Gespräch. Ingo Flaischlen, Mechatroniker bei der SSB und Vertrauensmann von ver.di berichtete von den Forderungen und dem Stand der Tarifverhandlungen und diskutierte zusammen mit Jonathan Heckert von Fridays For Future Stuttgart über Chancen und Ansätze einer vertieften Zusammenarbeit. Hannes Rockenbauch, OB-Kandidat brachte die kommunalpolitische Perspektive in die Diskussion mit ein.

Filippo Capezzone