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Land und Stadt müssen Druck auf Securitas Aviation ausüben gegen Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden

Die Gewerkschaft ver.di machte vergangene Woche publik, dass der Sicherheitsdienstleister, der von der Stuttgarter Flughafen GmbH mit der Gepäckkontrolle beauftragt ist, Securitas Aviation, einen unliebsamen Betriebsratsvorsitzenden fristlos gekündigt hat. Der Arbeitgeber hatte einen Privatdetektiv auf den Betriebsrat angesetzt, um einen geeigneten Vorwand zur Kündigung zu finden.

DIE LINKE. Stuttgart erklärt sich solidarisch mit dem gekündigten Betriebsratsvorsitzenden und fordert die Rücknahme der Kündigung. »Behinderung und Schikane von aktiven und engagierten Betriebsrätinnen und Betriebsräten sind ein No-Go, erst recht im Einflussbereich von öffentlichen Unternehmen«, sagt Filippo Capezzone, Kandidat im Wahlkreis Stuttgart 1 zur Landtagswahl.

Die Flughafen Stuttgart GmbH ist ein Unternehmen des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart. »Wir erwarten vom Aufsichtsratsvorsitzenden und grünen Verkehrsminister, Winfried Hermann, und dem Stuttgarter Oberbürgermeister, Aufsichtsratsmitglied, dass sie in aller Schärfe gegen die Vorgehensweise von Securitas protestieren und Konsequenzen in Bezug auf die weitere Zusammenarbeit drohen. Fälle wie dieser zeigen, dass die Privatisierung von Leistungen wie der Flughafensicherheit ein Fehler war. Renditeorientierte externe Dienstleister versprechen eine kostengünstige Erledigung. Doch dies geschieht oft auf Kosten der Beschäftigten. Wir fordern eine Beendigung der Fremdvergabe der Flughafensicherheit und die Rückführung in die Betreibergesellschaft Flughafen Stuttgart GmbH und damit in den Tarifvertrag Öffentlicher Dienst«, so Filippo Capezzone weiter.

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