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Radtour entlang der geplanten Trasse des Nordostrings

Mehr als 50 Teilnehmer*innen waren dieses Jahr bei der Radttour von DIE LINKE entlang der Trasse des Nordostrings.
Ursel Beck vom Vorstand DIE LINKE Bad Cannstatt-Mühlhausen-Münster erklärte in Ihrer Begrüßung, dass DIE LINKE grundsätzlich gegen den weitern Bau von Straßen sei und dass es in Zeiten der Klimakatastrophe darum gehe, den Straßenverkehr drastisch zu reduzieren.
Die von Firmenvertretern ins Gespräch gebrachte Tunnellösung für den Nordostring lehnt DIE LINKE auch ab, weil sie eine Milliarde teurer sei und genauso wie der oberirdische Ring für mehr Verkehr und deshalb für mehr Umwelt- und Klimaschäden sorge. Stattdessen müsse der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut, der Güterverkehr reduziert und auf die Schiene verlegt, die Autoindustrie auf Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr umgestellt werden. Im öffentlichen Nahverkehr müsse der Nulltarif eingeführt werden und die Fahrpreise im Fernverkehr müssten drastisch reduziert werden.
In seinen einführenden Worten betonte Joseph Michl, dass mit dem Nordostring weltweit beste Ackerböden der Welt zugebaut würden und die Menschheit sich das in Zeiten des Klimawandels nicht leisten könne. Genauso wie DIE LINKE lehnt die Arge Nord-Ost die ins Gespräch gebrachte Idee einer Tunnellösung ab. Dazu gibt es hier eine Stellungnahme
http://landschaftsschutz.org/wp-content/uploads/2020/02/20200214-PM-zum-Landschaftsmodell-Nord-Ost-Ring-2.pdf

Aufgrund der vielen Teilnehmer*innen wurden zwei Radgruppen gebildet, die von Annette Schade-Michl und Joseph Michl geführt wurden. Immer wieder gab es Zwischenstopps an denen die beiden Vertreter*innen der Arge-Nord die verheerenden Auswirkungen einer autobahnähnlichen KFZ-Straße für Landwirtschaft, Natur und Naherholung deutlich machten.