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Filippo Capezzone

Solidarität mit den streikenden Beschäftigten in KiTas und im Nahverkehr!

Abgesehen davon, dass die beiden Stuttgarter Tageszeitungen zum selben Konzern gehören, fällt ins Auge wie hier auf der Vor- und Rückseite desselben Aufstellers zwei unterschiedliche Lesarten der aktuellen Warnstreiks angeboten werden.

Der Aufruf zur Entsolidarisierung mit den Streikenden vonseiten der StN und der Hinweis darauf, dass die Streikenden in der Kita (und auch im ÖPNV) für eine bessere soziale Infrastruktur für uns alle kämpfen bei der StZ.

DIE LINKE. Stuttgart steht klar hinter den streikenden Kolleg*innen im öffentlichen Dienst. Nicht erst seit Corona ist klar, dass die vielen wichtigen Arbeiten (Erzieher*innen, Busfahrer*innen, Krankenpfleger*innen, Reinigungskräfte u. v. m.) eine unverzichtbare und wertvolle Aufgabe für unser Gemeinwesen erbringen und dafür schlecht bezahlt werden. Das muss sich jetzt endlich ändern. Die aktuelle Tarifrunde ist gesellschaftlich entscheidend. Wird aus Corona endlich der Schluss gezogen, dass wir eine Aufwertung des öffentlichen Dienstes brauchen? Oder wird mit dem Hinweis auf klamme öffentliche Kassen, eine Welle der Sparpolitik gegenüber der Bevölkerung durchgesetzt.

Wir müssen dabei der Erzählung der Arbeitgeberseite von den "leeren Kassen" konsequent entgegenhalten: Wenn Geld fehlt für wichtige Aufgaben, dann muss man es sich hohlen und zwar bei den Eigentümer*innen großer Vermögen: Vermögensabgabe, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer!