Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Laura Halding-Hoppenheit, Stadträtin

Vielen Dank für deinen Einsatz liebe Laura!

Jeden Mittwoch um 11:00 Uhr kommt das MedMobil unter die Paulinenbrücke betreut und verarztet Menschen, für die niemand sonst da ist. Das MedMobil ist ein gemeinsames Angebot von Gesundheitsamt und Sozialen Trägern, bei dem Menschen eine Gesundheitsversorgung erhalten die keine Krankenversicherung haben, die arm und ausgegrenzt sind.

Das MedMobil steht jeden Tag an einem anderen Platz, jedoch am Standort unter Paulinenbrücke gibt es Probleme.

Immer Mittwochs um 10:45 Uhr, also genau eine Viertelstunde vor Beginn der Behandlung, kommt die Polizei zu den wartenden Menschen, die häufig drogensüchtig sind und kontrollierte sie auf eine manchmal sehr rabiate Weise. Dabei werden manchmal irgendwelche Substanzen gefunden – das lässt sich nicht vermeiden. Einige der Menschen sind krank oder haben ein Suchtproblem. Die Menschen werden durch die Kontrollen eingeschüchtert. Viele bleiben nicht, um auf das MedMobil zu warten, sondern ziehen sich zurück und nehmen so die Hilfsangebote nicht in Anspruch. Manche kommen Stunden später noch einmal vorbei, aber da ist das "Hilfs-Bus" häufig schon weg. Durch unnötige oder sehr rabiate Polizei-Kontrollen wird der gesamte Sinn des Hilfsangebots gefährdet.

Das darf nicht sein, denn das Hilfsangebot ist für viele Menschen lebenswichtig. Hier können die Armen medizinische Grundversorgung und Medikamente erhalten oder Suchtkranke verunreinigtes Spritzbesteck austauschen. So können Verletzungen behandelt, Infektionskrankheiten vermieden und das Leiden vieler Menschen, die sonst keine Hilfe erhalten können, etwas gelindert werden.

Aus diesem Grund ist Laura Halding-Hoppenheit, Stadträtin von DIE LINKE in Stuttgart seit einigen Wochen immer mittwochs um 10:30 Uhr vor Ort auf dem Platz unter der Paulinenbrücke. Seit Laura auf dem Platz Präsenz zeigt, haben die Kontrollen der Bedürftigen durch die Polizei aufgehört, wie Sozialarbeiter*innen bestätigen. Die Polizei fährt mit Autos vorbei, steigt aber nicht mehr aus. So hat sich die Situation mittlerweile für Sozialarbeiter*innen und Betroffene (immerhin 80-100 Menschen pro Woche am Standort Paulinenbrücke) verbessert.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Es ist richtig, dass die Polizei Präsenz zeigt, um Dealer fernzuhalten. Diese sind die wirkliche Gefahr und es ist gut, wenn die Polizei gegen sie vorgeht. Aber die Kontrollen der Betroffenen ist kontraproduktiv. Das Angebot des MedMobils ist eine wichtige Errungenschaft für Menschen, die in sozialen Schwierigkeiten sind, in Armut leben, krank oder abhängig sind. Die Betroffenen müssen freien Zugang zum MedMobil haben!

„Für mich als LINKE ist es eine große Aufgabe direkt vor Ort zu helfen und diese gepeinigten Menschen zu unterstützen. Wir stehen als LINKE, wie keine andere Partei, für eine solidarische Unterstützung und dafür, dass wir nahe bei den Menschen sind“, sagt Laura Halding-Hoppenheit.

Vielen Dank für deinen Einsatz liebe Laura!