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Lisa Neher

Wahlkampfauftakt der LINKEN. Stuttgart

Solidarisch aus der Krise - Für Mensch und Natur statt für Profite

DIE LINKE. Stuttgart startete am Samstag, 30. Januar, um 15 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Stuttgarter Schloßplatz offiziell in den Wahlkampf. Neben den vier Landtagskandidat:innen sprach Parteivorsitzender und Stuttgarter Bundestagsabgeordneter Bernd Riexinger auf der Kundgebung. DIE LINKE setzt auf die Themen bezahlbare Miete, Aufwertung von Pflegeberufen, die sozial-ökologische Transformation der Automobilindustrie in Baden-Württemberg zu einer ökologischen Mobilitätsindustrie, den Kampf gegen Rassismus und eine humane Asylpolitik.

Parteivorsitzender Bernd Riexinger macht deutlich: "Es ist höchste Zeit, dass es im Landtag von Baden-Württemberg eine LINKE Opposition gibt, die Klartext spricht, die klar die Interessen der Beschäftigten, der Erwerbslosen, der Rentner*innen vertritt, die einen klaren Standpunkt gegen Rassismus einnimmt und unerschrocken für soziale Gerechtigkeit kämpft."

Ein Schwerpunkt des Wahlkampfs der LINKEN in Stuttgart liegt auf der Mietenpolitik, denn die Mieten steigen in der Stadt seit Jahren. "Die Landesregierung hat in der Wohnungspolitik komplett versagt. Es braucht einen Mietendeckel für Baden-Württemberg nach Berliner Vorbild", so Bernd Riexinger. Ursel Beck, Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart IV, bestätigt das und führt aus: "DIE LINKE ist die einzige Partei, die das Volksbegehren Vonovia & Co. enteignen unterstützt. Es gibt ein Recht auf Wohnen, aber kein Recht mit dem Wohnen Profite zu machen. Die Wohnungsbestände großer Wohnungseigentümer wie Vonovia müssen zurück in die öffentliche Hand überführt werden."

Filippo Capezzone, Landtagskandidat für den Wahlkreis Stuttgart I, ergänzt: "Flächen, die dem Land oder der Stadt gehören, dürfen nicht privatisiert werden. In Stuttgart setzen wir uns dafür ein, dass die Stadt das Areal am Erwin-Schöttle-Platz, das durch den Umzug des Statistischen Landesamts frei wird, erwirbt. Diese Fläche darf nicht an private Investoren geht."

Der Agrarwissenschaftler Filippo Capezzone, geb. 1988, engagiert sich wie Ursel Beck in den Mieterinitiativen Stuttgart gegen Mieterhöhungen und überteuerte Betriebskosten. Ursel Beck, geb. 1954, ist seit 1972 politisch aktiv. Neben ihrem Engagement in den Mieterinitiativen ist sie aktiv im Metallertreff und der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften.

Aynur Karlikli, Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart III, will sich im Landtag für ein friedliches Miteinander und eine Gesellschaft ohne Rassismus stark machen: "Es gibt viele Missstände in unserer Gesellschaft. Die Situation am Arbeitsmarkt, Kita-Gebühren, Wohnungsnot, Bildungschancen, ungerechte Vermögensverteilung und die Klimaproblematik. Ich will mich für faire Löhne und Renten, für bezahlbaren Wohnraum und Bildungschancen für alle einsetzen."

Aynur Karlikli, ist 1965 in der Türkei geboren, seit 1981 lebt sie in ihrer Wahlheimat Stuttgart. Die Industriefkauffrau hat als alleinerziehende Mutter zwei Söhne großgezogen. Neben ihrem Engagement im Kreis- und Landesvorstand der LINKEN, ist sie in verschiedenen Migrantenverbänden aktiv.

Lisa Neher, Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart II, betont in ihrem Redebeitrag, dass die LINKE die Stimme der sozialen Bewegungen ist, die im Landtag von Baden-Württemberg fehlt: "Viele Menschen, auch hier in Stuttgart, gehen für Frauenrechte, für Klimaschutz und die Aufnahme von Geflüchteten auf die Straße. Diese Menschen haben im Landtag von Baden-Württemberg keine Stimme. Baden-Württemberg versagt bei der Klimapolitik, ist weiter Spitzenreiter in Abschiebungen und Schlusslicht in Geschlechtergerechtigkeit. Es wird wirklich Zeit Bewegung in das Parlament zu bringen."

Lisa Neher, geb. 1986, hat Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Sie ist aktiv im Aktionsbündnis 8. März Stuttgart.

Am Samstag war auch ein Aktionstag der Seebrücke gegen die EU-Abschottungspolitik. Die Seebrücke-Initiativen in Baden-Württemberg setzen sich wie DIE LINKE für ein Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete in den Lagern an den EU-Außengrenzen ein. DIE LINKE. Stuttgart hat am Ende ihres Wahlkampfauftakts für diesen Aktionstag eine Solidaritätsfoto aufgenommen.